Sichtzelle für Phasengleichgewichtsmessungen
Übersicht
Sichtzelle der TU Hamburg-Harburg
Sichtzelle der TU Hamburg-Harburg

Am Institut für Thermische Verfahrenstechnik steht für Phasengleichgewichtsmessungen eine Sichtzelle mit einem Volumen von ca. 350 ml zur Verfügung. Die Gleichgewichtszelle ist mit Saphir-Sichtfenstern ausgestattet, um das Phasenverhalten auch optisch beobachten zu können.

Durch die Messung des Phasengleichgewichts können die Parameter der Zustandsgleichungen angepasst werden. Damit ist eine Modellierung des Phasengleichgewichts und die Benutzung von Simulationsprogrammen (z.B. Aspen Plus) möglich, mit denen der Prozess ausgelegt und simuliert werden kann.


Phasengleichgewichtsmessungen

In der Sichtzelle werden verschiedene, für ein Oxyfuel-Kraftwerk wesentliche, binäre Gemische untersucht. Hierbei können Drücke von maximal 350 bar und Temperaturen von -35 °C erreicht werden.

Anschließend wird das Gemisch bei diesen konstanten Bedingungen einige Stunden gerührt, damit sich ein Gleichgewichtszustand zwischen Gas- und Flüssigphase ausbilden kann.
Diese beiden Phasen werden getrennt voneinander auf ihre Bestandteile untersucht. Ein Gaschromatograph mit Wärmeleitfähigkeitsdetektor steht dafür zur Verfügung.
Die Messungen mit Argon und CO2 sind in der nachfolgenden Abbildung dargestellt.

Phasengleichgewicht CO2-Argon
Phasengleichgewicht CO2-Argon